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Brief unseres Vorstandes an das FWR (nach Winnenden)   Brief unseres Vorstandes an die Politiker (nach Winnenden)  

 

 

Brief unseres Vorstandes an das FWR (nach Winnenden)

An das

Forum Waffenrecht

Herrn RA Frank Göpper

 

Vorfälle nach Amoklauf in Winnenden

 

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Göpper,

wir sind nun seit geraumer Zeit bemüht, eine Stellungnahme unseres Dachverbandes zu bekommen,

welche Maßnahmen eigentlich gegen die gezeigte „Diskriminierung“ der Großkalibersportschützen  unternommen werden. Da wir bei unseren Dachverbänden nur gegen eine „schwarze Wand“ des Schweigens gelaufen sind, wende ich mich nun an Sie!

 Das Forum Waffenrecht, wäre meiner Ansicht nach dass richtige Medium für die von den Sportschützen geforderten Aufgaben. Aber leider können wir von Ihrem Forum auch keine Aktionen in unserem Sinn verzeichnen. Mir ist bewusst, dass durch die paar Euro die hier im Jahr verlangt werden, Ihr Spielraum sehr begrenzt sein dürfte. Deshalb mache ich Ihnen folgenden Vorschlag, es wäre an der Zeit, das Niveau des Forum Waffenrechts auf die Höhe einer Deutschen NRA anzuheben, um die Belange der Sportschützen in vollem Umfang zu vertreten. Dafür wäre mit Sicherheit jeder Großkaliberschütze bereit einen weit höheren Beitrag zu leisten. An der Basis hier versteht man nicht, dass weder der Dachverband noch Ihre Organisation, konkrete Öffentlichkeitsarbeit Arbeit leisten. Stattdessen wird hier wie im „Stern“ nachlesbar mit „plumpen“ Aussagen um sich geworfen, wie „ich liefere euch doch nicht den Strick mit dem Ihr uns aufhängt“. Das ist der absolut falsche Weg, der von schwäche zeugt. Man muss mit Terminen die Presse ins Boot holen, sonst liefert man denen doch nur weitere „Munition“ gegen uns. Unser Dachverband, den Sie in der Kopfzeile nachlesen können, hat eine genehmigte Disziplin, die man nach Außen deshalb auch in der richtigen „Art und Weise“ vertreten kann und muss.

 a.)   Es kann nicht richtig sein, dass man einer Aktions-Gruppe Winnenden völlig frei Hand lässt, ohne eine Gegendarstellung zu unternehmen

b.)   Es ist nicht akzeptabel, dass jeder dahergelaufene Chefredakteur, Volkshetze gegen die Sportschützen betreiben kann, ohne dass er von uns (durch Sie) angezeigt wird

c.)   Aussagen von Politikern (grün/rot) die förmlich nach einer Klage schreien, werden einfach ignoriert

d.)   Es hat weder in der Vergangenheit noch jetzt eine Öffentlichkeitsarbeit stattgefunden die der Presse und der Politik den Boden für solche „idiotischen“ Stellungnahmen entziehen würde     

 Es wurde und wird mit „Dreck“ in einer absolut undemokratischen Weise (Volkshetze), von Presse und Parteien nach einer Minderheit wie es die Großkaliberschützen sind, geworfen, so dass man uns vor lauter „Dreck“ schon bald nicht mehr vom Gras unterscheiden kann. Diese Art der Hetze, kenne ich persönlich eigentlich nur aus Erzählungen meines Großvaters aus vergangen Tagen.

Es macht mich sehr betroffen, dass demokratische Parteien, bereit sind sofort mit allen Prinzipien der Demokratie zu brechen, um uns zu schaden. Obwohl rechtlich meiner Auffassung nach der Zusammenhang mit der Straftat in Winnenden und unserem Sport so überhaupt nicht gegeben ist.

Dieser, in erster Linie durch die Aktions-Gruppe von Winnenden (im Hintergrund Iansa und Grüne) erzeugte Zusammenhang, die im übrigen Ihre Ziele propagieren und vermarkten, was das Zeug  hält (als ob es ums Überleben der BRD geht), sind uns mit Sicherheit in jeder Beziehung 10 – 15 Schritte voraus.

Hier an der Basis, fehlt uns das Verständnis dafür, dass man all diese Angriffe, ohne Gegenwehr einfach so  laufen lässt. Es wird von keiner Seite versucht der Aktons-Gruppe Winnenden den Wind aus den „Segeln“ zu nehmen;  das wird sich auf lange Sicht mit Sicherheit rächen, da sich diese Aktions-Gruppe mit der Aktions-Gruppe aus England (Dunblane) verbündet hat.

Es wäre doch eigentlich „legitim“, dass Sie sich bei der NRA entsprechenden  Rat und Unterstützung holen. Die wären mit Sicherheit gerne dazu bereit. 

Sehr geehrter Herr Göpper, wenn wir das alles so einfach zulassen, was uns da so aufs „Auge“ gedrückt wird, hat unser Sport keine Zukunft.

Es ist an der Zeit dass bei allen  Dachverbänden ein Umdenken stattfindet, da wir auf lange Sicht sonst mit Sicherheit verloren haben.

Es ist unmöglich, dass ein „Präsident“ eines Dachverbandes seine Schützen nicht informiert (was ist ein Präsident ohne sein Volk). In unseren Vereinen wollen alle darüber informiert sein, wie es aus der Sicht unseres Präsidenten um uns steht und nicht auf „Gottesgnaden“ hoffen.

Nachdem unser Herr Gepperth anscheinend im Koma liegt, bitte ich Sie, diesen Part (Information und Koordination) zu übernehmen.

Ihre Verhandlungen in allen Ehren und es ist schön, dass Sie uns den Sport erhalten wollen, aber damit ist es mit Sicherheit nicht mehr ausschließlich getan. Sollten wir in der Zukunft nicht in der Lage sein, den Schützenstand zu einigen, unsere gezeigte Schwäche und Unkoordiniertheit ablegen, können wir auf lange Sicht alles vergessen und nur noch auf eine Abwrackprämie hoffen, oder auswandern.

Es ist meiner Meinung an der Zeit, dass wir uns in der richtigen Weise, gegen solche aggressiven  Angriffe zur Wehr setzen.  

Wir hoffen auf Ihre volle Unterstützung in dieser Sache und bitte teilen sie mir mit, ob Sie (bzw. das Forum Waffenrecht) bei einer entsprechenden Erhöhung Ihres Budgets, bereit und in der Lage wären, sich mit weiteren „Profis“ (Rechtsanwälten, Pressesprecher, Werbeagenturen, etc.) zu umgeben um die anstehenden Aufgaben im Sinne der legalen Waffenbesitzer  zu übernehmen.


Wenn nicht, dann müssen wir die Organisation erst noch gründen. 

Mit freundlichen Grüßen

 

H. Mayerhofer

Präsident

Brief unseres Vorstandes an Politiker (nach Winnenden)

Sehr geehrter Herr Fritz Rudolf Körper,

 

Ihre Pressemitteilung vom 24.4.2009 betr. illegaler Zugriff auf legale Waffen verhindern, Anzahl legaler Waffen reduzieren.

 

Weshalb wundert sich die SPD eigentlich, dass Ihr die Wähler abhanden kommen? Wenn dass, was in dieser Pressemitteilung steht, der SPD letzter Weisheitsschluss ist, dann werden Sie noch viele Wähler verlieren. Ist bei Ihnen Zugriff verhindern, gleichbedeutend mit Verbot des Großkaliberschießsports? Wenn Sie alle Großkaliberwaffen im Schießsport verbieten wollen weshalb benötigen Sie eigentlich noch die restlichen Punkte Ihrer Pressemitteilung?

 

Es ist doch ein absoluter Blödsinn, mit 20 Mio. illegalen Waffe, im "Background", den Waffenmissbrauch durch ein Bündel von absolut ineffektiven Maßnahmen im legalen Bereich des Waffenbesitzes eindämmen zu wollen.

Eine Partei die nach einem solchen Vorfall wie in Winnenden, nur zu solchen "Blödsinn" fähig ist, sehe ich nicht in der Lage ein Land wie Deutschland mit 85 Mio. Einwohnern zu regieren.

Sollte es in der Zukunft wirklich einmal um die Nation gehen, dann möchte ich bestimmt nicht von einer Partei regiert werden, die sich so darstellt, wie das die SPD zur Zeit und in diesem Fall macht.

 

So schlimm und tragisch der Vorfall in Winnenden auch ist und war, so sehr wende ich mich dagegen, dass hier wieder mal durch die Hintertür eine "Sippenhaft" erzeugt werden soll, die es nicht gibt und auch nicht geben darf. Außerdem sollte ein angeblich freies demokratisches Land wie die Bundesrepublik Deutschland mit solchen Problemen andere umgehen und nicht wie aus "Drittwelt-Länder" bekannt, Minderheiten wie die Großkaliber-Sportschützen in eine Ecke drängen und in der gezeigten Art diskriminieren. Das kommt nicht gut an und wirft auf Parteien jedweder "Farbe" kein gutes Licht.

 

Der junge Mann, der seinem Vater die Waffe "gestohlen" hat war kein Sportschütze. Dieser "Täter" hat eine Straftat begangen, und hat sich im Anschluss selbst erschossen. Damit ist es in der Regel in allen anderen Fällen vorbei. Der Vater wird für sein Vergehen haften, was wollen Sie mehr.

Ich möchte hier auch betonen, dass der Vater der Sportschütze war oder ist, selbst mit Sicherheit niemals an einen Amoklauf gedacht hat.

Wie Sie mit Sicherheit wissen, sind bis heute bei Bundeswehr und Polizei jede Menge Waffen abhanden gekommen, nur das damit bis heute noch kein Amoklauf veranstaltet wurde und dass man diese Zahlen fein säuberlich unter den Tisch fallen lässt. Sollte das einmal geschehen, rüsten Sie die Bundeswehr/Polizei dann auf Gummiknüppel, oder Steinschleuder um?

 

Sie behaupten in Ihrer Pressemitteilung z.B. dass das Verbot des tragens von feststehenden Messern die Sicherheit in Deutschland erhöht hat (Ohne irgendwelche Zahlen zu nennen). Sie haben damit mit Sicherheit nur eines erreicht, dass der gesetzestreue Bürger, zum Grillen jetzt ein Taschenmesser mitnimmt und kein feststehendes mehr. Aber Sie können mir nicht erzählen, dass richtige Verbrecher, die auf Beutezug sind, sich an Ihre Verbote halten, oder möchten Sie das damit behaupten?

Desgleichen sind Sie bereit, obwohl in Deutschland angeblich 20 Mio.

illegaler Waffen unterwegs sind, zu behaupten, dass das Verbot der legalen Großkaliberwaffen die Sicherheit in Deutschland erhöht, sehr geehrter Herr Körper, wenn Ihre Behauptung nicht so traurig wäre, würde ich jetzt lachen.

Wem wollen Sie das erzählen, es gibt nicht nur dumme Leute in Deutschland.

 

Sehr geehrter Herr Körper, ich kenne die wirklichen Zahlen, der Straftaten von Sportschützen mit legalen Waffen! Deshalb sage ich, Sie sind getrieben durch populistischen Aktionismus unterwegs, um eine zu 99,9 % gesetzestreue Großkalibersportschützengruppe (Minderheit) für Ihre Ziel (Wählerfang) über die sogenannte Klinge springen zu lassen. Sie schießen nicht nur mit Kanonen auf Spatzen, sondern auch noch in die falsche Richtung. Die illegalen Waffen, um die Sie sich eigentlich kümmern sollten, bleiben außen vor, da Sie an dieser Front schon vor Jahren eigentlich verloren haben. Ich bin der Meinung, dass Sie den wahren Grund des Verbotes der Großkaliberwaffen im Schießsport, der Bevölkerung mitteilen sollten, der mir und Ihnen bekannt ist und nichts mit Winnenden zu tun hat!

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, wenn es uns die Großkaliber-Sportschützen nicht mehr gibt, weil Sie alles verboten haben und es werden weiter Leute erschossen, mit illegalen Waffen, wer wird dann als Sündenbock herhalten?

Sie haben das Absolute negativ solcher Aktionen vor der Haustüre (England) und wenn dort die Zahlen nicht "geschönt" würden, müssten auch Sie zugeben, welch negativen Auswirkungen Ihr Vorschlag haben kann, z.B. ansteigen der Gewaltkriminalität, statt 20 Mio. illegaler Waffe 30 Mio. illegaler Waffen usw. Das bedeutet für Deutschland, die keine Waffen haben sollten, werden immer welche haben und die, die welche haben sollten werden keine mehr haben.

 

Was wird als nächstes verboten, wie wär's mit Autos über 50 PS, warum braucht man mehr?

Es könnte ja "Nächtens" der Sohnemann dem Papa den Schlüssel vom Porsche (300 PS) entwenden und einen "Mords" Unfall mit einigen Toden bauen. Also los, die Fa. Porsche schließen und alle müssen in Zukunft ihre Autoschlüssel im Safe aufbewahren, oder? Wir könnten eigentlich gleich alle Autos abschaffen und die Autobahnen begrünen, dann gibt es zig-tausend Tote im Jahr weniger. Ist das kein guter Vorschlag? Autofahrer sind aggressive Raser und wenn sie mal  10 kmh zu schnell fahren, doch so kenn ich dass, potentielle kriminelle, oder nicht?

 

Ich bin einer dieser verhassten Großkaliber-Sportschützen, noch schlimmer ich bin sogar Vorstand eines dieser Vereine, in dem sich der "Pöbel"

tummelt, wie Ärzte, Beamte, Firmenchefs, Ministerialräte usw. also wirklich der letzte "Abschaum" Deutschlands alles potentielle Amokläufer.

Ich bin auch einer dieser schlimmen "Finger" der seit Anbeginn unseres Vereines (also lange vor der Politik), die Leute anhält sich Panzerschränke zu kaufen, vor allen Dingen mit Zahlenschloss, zugegeben alle tun das nicht, aber da sind mir leider Grenzen gesetzt.

 

Zu Ihrem Punkt mit dem IPSC und Westernschiessen, möchte ich anmerken, dass daraus hervorgeht mit welchen geringen Sachverstand Ihre Fraktion an die Sache herangeht, oder besser mit keinem Sachverstand. Denn IPSC wurde in der Vergangenheit bereits so oft abgeändert, dass diese Disziplin mit Sicherheit nichts mit "kampfmäßigem schießen" zu tun hat. Westernschießen ist eine Disziplin, die mit einem Single-Action-Revolver durchgeführt, da können Sie in der Zeit während ein Schütze nachlädt zu "Kaffeetrinken" gehen, das ist wirklich lachhaft das mit "kampfmäßigen schießen" in Verbindung zu bringen.

Aber der eigentliche Punkt den Sie mir erklären müssen Herr Körper, der junge Mann in Winnenden, hat einem Sportschützen eine Waffe gestohlen und damit eine Straftat begangen. Und wenn ich es richtig verstanden habe, geht es eigentlich "nur" oder es darf eigentlich nur um die Sichere Aufbewahrung von Schusswaffen gehen. Weshalb wollen Sie uns dann bei dieser Gelegenheit auch gleich noch diese beiden Disziplinen wegnehmen? Ist dass so eine Art von Sippen Bestrafung, oder ist die Gelegenheit günstig, oder will sich die SPD für die Wahl profilieren, oder was soll das eigentlich sein. Wenn sie den "Jungs" die überhaupt nichts angestellt haben ihren Sport wegnehmen, glauben Sie, dass sich diese "Jungs" in der Wahl bei der SPD bedanken werden? Auch die von Ihrer Fraktion gezeigte Absicht reicht uns schon, das wird mit Sicherheit nicht vergessen werden. Auch wenn ein Kollege von Ihnen in einer TV-Runde gesagt hat wir werden damit wahrscheinlich nicht durchkommen.

 

Ich bitte Sie die Hetzjagd auf die Großkaliberschützen, in dieser Form einzustellen, da dies mit Sicherheit nicht das Ergebnis bringt, das wir uns

beide eigentlich wünschen. Ich bin    mit Ihnen konform, wenn es darum geht,

dass so etwas wie in Winnenden nicht mehr geschehen soll. Aber letztendlich, werden weder die SPD noch die CDU/CSU das verhindern können, da es leider eine Menge verrückter Leute gibt, die Sie mit keinem Verbot dieser Erde stoppen werden können.  Ich möchte auch nicht, nur weil irgendein "Idiot"

hier in Deutschland etwas anstellt, aufgrund meines Hobbys, das nicht in Ihre Konzept passt ein Leben lang als Prügelknabe der Nation dienen.

Vielleicht verstehen Sie dass, ich weis nicht welches Hobby sie betreiben, aber ich bin sicher, Sie möchten dass persönlich auch nicht.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Ein Ex-Wähler der SPD

 

H. Mayerhofer